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SELBSTWAHRNEHMUNG

Selbstwahrnehmung – dein persönlicher Entwicklungsraum

Dieser Bereich lädt dich ein, dir selbst bewusst zu begegnen.
Er unterstützt dich dabei, deine Gefühle, Bedürfnisse und inneren Muster besser zu verstehen und Schritt für Schritt mehr Klarheit über dich selbst zu gewinnen.

Der Prozess besteht aus 7 aufeinander aufbauenden Modulen, die dich durch unterschiedliche Phasen deiner persönlichen Entwicklung führen:

1–3 Ausmisten
Du beginnst damit, alte Gedankenmuster, Prägungen und Gewohnheiten bewusster wahrzunehmen und zu hinterfragen.

4–6 Ankommen
In diesen Modulen vertiefst du den Kontakt zu dir selbst. Hier findest du hilfreiche Selbstcoaching Methoden.

7 Strahlen
Zum Abschluss entwickelst du eine neue innere Ausrichtung, die dich stärkt und dich dabei unterstützt, mit Klarheit und Zuversicht in deine Zukunft zu gehen.

Alle Module sind bereits für dich freigeschaltet. Dennoch empfehle ich dir, sie der Reihe nach zu durchlaufen, damit sich der Prozess Schritt für Schritt entfalten kann.

Nimm dir Zeit für dich und gehe in deinem eigenen Tempo vor. Dieser Raum gehört ganz dir: deinen Gedanken, Gefühlen, Beobachtungen und Erfahrungen.

Ein Notizbuch kann dich in dieser Zeit gut begleiten. Nutze es für deine Reflexionen, Gedanken und Erkenntnisse. Das Schreiben hilft, inneres Erleben zu ordnen und Klarheit zu gewinnen.

Dieser Prozess ist eine Einladung, dir selbst näher zu kommen – und mehr von dem zu leben, was wirklich zu dir gehört.

Von Herzen
Connie

Über die Geduld

Man muss den Dingen
die eigene, stille
ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt
und durch nichts gedrängt
oder beschleunigt werden kann,
alles ist austragen – und
dann gebären…

Reifen wie der Baum,
der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,
ohne Angst,
dass dahinter kein Sommer
kommen könnte.

Er kommt doch!

Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
die da sind, als ob die Ewigkeit
vor ihnen läge,
so sorglos, still und weit…

Man muss Geduld haben
Mit dem Ungelösten im Herzen,
und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
wie verschlossene Stuben,
und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache
geschrieben sind.

Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antworten hinein.

 

Rainer Maria Rilke, Viareggio bei Pisa (Italien), am 23. April 1903