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Entscheidungskraft

Lerne stimmige Entscheidungen zu treffen

"Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe. Wer Ruhe findet, ist sicher. Wer sicher ist, kann überlegen. Wer überlegt, kann verbessern."(Konfuzius)

Entscheidungen treffen – deinem inneren Kompass vertrauen

Fällt es dir manchmal schwer, Entscheidungen zu treffen?
Vielleicht möchtest du dich nicht festlegen, hast Sorge, eine falsche Entscheidung zu treffen, oder schiebst wichtige Entscheidungen lieber vor dir her.

Je besser du dich selbst, deine Bedürfnisse und deine Ziele kennst, desto leichter wird es dir fallen, stimmige Entscheidungen zu treffen. Neben rationalen Überlegungen darf dabei auch dein Bauchgefühl eine wichtige Rolle spielen.

Lass Freude und innere Stimmigkeit zu deinem Kompass werden. Entscheidungen, die wirklich zu dir passen, fühlen sich oft ruhig, klar und erleichternd an. Sie bringen ein Gefühl von Entspannung und innerer Ordnung mit sich. Sobald eine Entscheidung getroffen ist, kannst du deine Energie wieder auf die nächsten Schritte richten.

Vielleicht fühlt es sich im Moment noch nicht ganz leicht an, Entscheidungen mit Vertrauen und Klarheit zu treffen. Genau deshalb möchte ich dir in diesem Modul eine Methode vorstellen, die dich dabei unterstützen kann, in Zukunft bewusstere und stimmigere Entscheidungen zu treffen.


Eine Übung zum Ausprobieren

Um diese Methode kennenzulernen, wähle zunächst ein einfaches Thema, bei dem du zwei oder drei mögliche Optionen hast.

Zum Beispiel:

  • dein nächstes Urlaubsziel

  • ein Wochenendprogramm

  • eine kleine Entscheidung im Alltag

Beginne bewusst mit einer leichten Entscheidung, um die Methode in Ruhe auszuprobieren und ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie dein innerer Kompass reagiert.

Entscheidungen treffen mit der Kissen-Methode

Diese Übung kann dir helfen, dein Bauchgefühl bewusst wahrzunehmen und Entscheidungen nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit deinem Körper zu treffen.

Vorbereitung

  • Wähle einen ruhigen Ort, an dem du dich wohlfühlst.

  • Sorge dafür, dass du alleine und ungestört bist.

  • Du brauchst Zettel und Stift sowie einige Kissen.

Schritt für Schritt

  1. Schreibe jede mögliche Option auf einen eigenen Zettel.
    Beispiel: Kärnten, Hawaii, Griechenland.

  2. Falte die Zettel, sodass sie gleich aussehen und du nicht mehr erkennen kannst, welche Antwort darauf steht.

  3. Mische die Zettel gut durch.

  4. Lege für jede Option ein Kissen auf den Boden und platziere unter jedem Kissen einen Zettel.

  5. Setze dich nun nacheinander auf jedes Kissen.
    Schließe dabei die Augen und bleibe einen Moment sitzen.

  6. Spüre bewusst in dich hinein.
    Beobachte dabei zum Beispiel:

    • Sitzt du bequem oder eher angespannt?

    • Fühlt sich dein Körper leicht oder schwer an?

    • Bist du aufrecht oder eher zusammengesunken?

    • Welche Gedanken oder Bilder tauchen auf?

  7. Wenn du ein Gefühl wahrgenommen hast, steh wieder auf und gehe kurz im Raum herum, um dich zu neutralisieren. Setze dich anschließend auf das nächste Kissen.

Hinweise zur Deutung

  • Achte darauf, welches Kissen du spontan zuerst auswählst – auch das kann ein Hinweis sein.

  • Versuche nicht, ein Gefühl zu bewerten oder zu beeinflussen. Vertraue darauf, dass dein Körper auf jede Option reagiert.

  • Wenn du drei Möglichkeiten hast, kann es sein, dass sich eine Option sofort weniger stimmig anfühlt.

  • Du kannst dich auch ein zweites Mal auf ein Kissen setzen, wenn du dir unsicher bist.

Am Ende wähle das Kissen, das sich für dich am stimmigsten angefühlt hat – auch wenn die Unterschiede nur fein waren. Vertraue deiner Wahrnehmung und stehe zu deiner Entscheidung.

Tipp

Führe diese Übung am besten dann durch, wenn du dich körperlich und emotional in einer guten Verfassung fühlst. Dann fällt es dir leichter, deine innere Stimme klar wahrzunehmen.


Den Abschluss eines jeden Moduls bildet das folgende Dokument "Meine Aha-Erlebnisse".

AHA Modul-3


Du hast bereits drei Module geschafft

Du hast nun drei Module durchlaufen – und allein das ist ein guter Grund, stolz auf dich zu sein.

Vielleicht erkennst du, was du in dieser Zeit bereits geleistet hast:

  • Du hast durchgehalten.

  • Du hast die Kapitel bis zum Ende bearbeitet.

  • Du hast dich deiner Vergangenheit gestellt.

  • Du hast Neuland betreten.

  • Du bist ehrlich und aufrichtig mit dir selbst gewesen.

  • Du hast Disziplin und Ausdauer gezeigt.

  • Du hast auf dich selbst und deine Intuition gehört.

  • Und du gehst diesen Kurs in deinem eigenen Tempo.

Es gibt also viele Gründe, dir selbst Anerkennung zu schenken.

Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus den ersten drei Modulen können beginnen, dein Denken, Fühlen und Handeln nachhaltig zu verändern. Du befindest dich mitten in einem inneren Entwicklungsprozess.

Vielleicht wirst du auch bemerken, dass Menschen in deinem Umfeld auf deine Veränderungen reagieren. Oft spüren andere, dass sich etwas bewegt, auch wenn sie nicht genau benennen können, was es ist. Das kann manchmal Unsicherheit oder Irritation auslösen.

Viele Menschen mögen Veränderungen nicht besonders – sie fühlen sich in Gewohntem sicher und bleiben lieber in ihrer Komfortzone. Manchmal wünschen sie sich deshalb auch, dass andere Menschen genauso bleiben wie bisher.

Doch du hast dich entschieden, dich auf deinen eigenen Weg zu machen.
Und dieser Weg gehört dir – denn es ist dein Leben.

Coaching Conny Schoenherr

Eine Metapher für Veränderung

Ich möchte dir ein Bild mit auf den Weg geben, das dir vielleicht hilft, deine eigene Veränderung besser zu verstehen.

Stell dir das Innenleben einer alten Taschenuhr vor. Darin befinden sich viele kleine und große Zahnräder, die ineinandergreifen. Jedes einzelne erfüllt seine Aufgabe und bewegt sich im Zusammenspiel mit allen anderen. Wenn sich ein Zahnrad nur ein kleines Stück weiterdreht, bewegen sich automatisch auch die anderen Zahnräder mit – manchmal kaum sichtbar, aber doch spürbar.

Genauso funktioniert es oft auch in Familien, Beziehungen und sozialen Systemen. Wir sind miteinander verbunden. Wenn sich eine Person verändert, hat das Einfluss auf das ganze Gefüge.

Indem du dich mit dir selbst beschäftigst, alte Muster hinterfragst und neue Wege gehst, bist du vielleicht gerade das Zahnrad, das sich weiterdreht. Und genau dadurch kann sich auch in deinem Umfeld etwas bewegen.

Du leistest damit ein Stück Pionierarbeit – für dich selbst und oft auch für andere.

Vertraue darauf, dass dieser Prozess seinen eigenen Rhythmus hat. Schritt für Schritt findest du mehr Zugang zu deiner inneren Stärke.

Du bist auf deinem Weg. Und dieser Weg darf sich entfalten – genau so, wie es für dich stimmig ist.